Bibliodrama und Seelsorge


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Unsere Zielgruppe

Bibliodrama nach der Wislikofer Schule richtet sich an Menschen, die

  • sich bewusst in die biblische Tradition stellen und ihre Verbindung zu dieser Tradition vertiefen wollen - durch eine Auseinandersetzung, bei der Abgrenzung und Anknüpfung möglich ist
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  • ihre Lebensgeschichte mit der biblischen Tradition verbinden und ihre Lebenserfahrungen in den Horizont des biblischen Glaubens stellen wollen, d.h. Menschen, die z.B. danach fragen, welches ihre Berufung ist, was für sie Nachfolge Jesu bedeutet oder wie die Geistkraft Gottes in ihrem Leben wirkt
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  • sich mit anderen Menschen, die in dieser Tradition stehen, verbinden wollen und die offen sind für die Erfahrung, dass sich das Heil, von dem die Bibel verheissungsvoll spricht, in Beziehung verwirklicht
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  • die ihre Lebens- und Glaubenserfahrungen leiblich ausdrücken und ins Wort bringen wollen, dass sie für sich selbst und für andere verbindlich und verbindend werden
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  • in den biblischen Texten und in den heutigen Lebens- und Glaubensgeschichten dem Geheimnis des Lebens begegnen wollen, das die Bibel - mit dem Namen "Ich-bin-da" (nach Ex 3) und in vielen anderen Formen - als Gott in Beziehung zum Ausdruck und ins Wort bringt
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  • sich in der Begegnung mit dem göttlichen Geheimnis zu einem Leben in Beziehung rufen und herausfordern lassen, zu Beziehungen, in denen darum gerungen wird, dass sie allen gerecht werden
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  • wollen, dass gerechte Beziehungen in allen Bereichen des Lebens und über alle Grenzen hinweg möglich und wirklich werden und dafür die Gemeinschaft derer suchen, die sich ebenfalls dazu gerufen fühlen – diese Gemeinschaft wird in biblischer Tradition Ekklesia, Versammlung der Herausgerufenen, Kirche genannt
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  • die Theologie treiben wollen, das heisst ihre Erfahrungen und ihre Worte verbindlich in das grosse Gespräch über den Glauben einbringen wollen, das Menschen seit Generationen und bis heute führen
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  • die als Seelsorgerinnen und Seelsorger Menschen begleiten und ihnen Räume dafür öffnen wollen, das eigene Leben in den Horizont des Glaubens zu stellen
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    April 2007/Peter Zürn